Montage des Schwenkarm-Beutenbocks

Querträger mit 2 Schlossschrauben
Querträger oben

1. Schritt

Die 2 Schlossschrauben M 12  x  180 werden von der Oberseite von Teil A1  her durch die 2 Löcher gesteckt.

2.

Teil A1 (oberer Querträger, Oberseite gewölbt!) wird mit der Oberseite nach unten auf eine Arbeitsfläche gelegt.

Traverse mit Auskerbungen für
Längsträger 1

 

 

 

 

3.

Teil C1 wird in die Auskerbungen von Teil A1 gesteckt (Zahl auf gleiche Zahl). Die Zahlen hier in den Bildern stimmen nicht mit denen auf dem Beutenbock überein!

 

 

Längs- und Querträger werden ineinander gesteckt, Querlattungen werden angebracht
Längs- und Querträger mit Querlattung

 

4.

Beide Querlatten F werden mit Teil C1 verschraubt.

Auf die Bohrlöcher achten!

 

2. Längsträger wird mit Querträger verbunden.
2. Längsträger

 

5.

Teil C2 wird auf A1 gesteckt und mit den beiden Querlatten verschraubt.

Beutenbock mit Schwenkarmen
Schwenkarme und 2. Querträger werden angesetzt

6.

Nun werden die Schwenkarme über die Schlossschrauben geführt - entsprechend ihrer Zahlen.

Das Ende der Schwenkarme unterfüttern, bis die Schlossschrauben spannungsfrei sind. 

7.

Unterlegscheiben auf die Schlossschr. bringen.

8.

Teil A2 wird über die Schlossschrauben und in die Aussparungen von C1 und Cgeführt.

9.

Mit einer Schraubzwinge, mittig an A1 und A2  angeordnet, leicht festziehen (Mit Brettchen schützen!).

Das geht notfalls auch mit einem Hammer und einem Brett als Schutz.

Abwechselnd nun die Schraubzwinge leicht anziehen bzw. den Querträger mit dem Hammer eintreiben, bis jeweils eine Unterlegscheibe und eine Mutter auf die Schlossschrauben passt.

10.

Diese Muttern nun abwechselnd leicht anziehen, bis A1 und A2 den Boden der Aussparungen von C1 und C2 erreichen.

Nun können die Muttern stärker angezogen werden, aber die Schwenkarme dürfen nicht eingeklemmt werden.

Spätestens jetzt die Schraubzwinge entfernen. 

11.

Die Querlatten G werden mit dem Bock verschraubt. Dabei die Holzschrauben in die Bohrlöcher führen und leicht anziehen.

12.

Schlossschrauben (ev. vorläufig) durch G und die Füße schieben.

13.

Danach das Stirnbrett über die Schlossschrauben führen, andrücken und mit Holzschrauben befestigen.

14.

Aus optischen Gründen können die Schlossschrauben nun um 180 Grad gedreht werden.

15.

Die U-Scheiben und Muttern anbringen und so weit spannen, dass sich die Füße nicht so leicht drehen lassen.

16.

Durch Drehung der bereits von uns montierten Stellschrauben können die Füße in der Höhe verstellt werden.

 

17.

Die Gewindestange so weit in die Obererseite des Schwenkarms drehen, bis das Loch der Gewindestange etwa 5 mm unterhalb der Holzoberfläche zu sehen ist.

18.

Den Schwenkarm-Beutenbock auf die Füße stellen.

19.

Die Beutentische entsprechend der Zahlen zusammenfügen. Die Hartholzleiste kommt in die Mitte.

20.

Die Beutentische werden waagerecht im Uhrzeigersinn auf die senkrecht gehaltenen Gewindestangen gedreht. 

21.

Die überstehenden Gewindestangen werden in die Schwenkarme gedreht, bis die Tische bei Belastung gleichzeitig der Höhe der mittleren Beute angepasst sind.

22.

Die Enden des Spannseils (Zugabe) durch die Löcher der Gewindestangen führen.

Gefahrenhinweise und Mängelausschlüsse

Der Rosenthaler Schwenkarm-Beutenbock besteht aus  natürlich gewachsenem Holz und aus Eisen.

An scharfen Graten, Kanten und Splittern kann man sich verletzen.

Herabfallende Teile können Schäden verursachen.

An den beweglichen Teilen kann man sich klemmen und Quetschungen erleiden.

Ein bewusster und sorgfältiger Umgang mit diesem Beutenbock dient der Gefahrenabwehr und wird zu einer langen Lebensdauer dieses Geräts beitragen. 

Technische Änderungen zur Verbesserung der Funktion können ggf. erfolgen.

Die Hölzer des Schwenkarm-Beutenbocks sind Witterungseinflüssen ausgesetzt. Rissbildung, Verdrehungen, Krümmungen, das Aufrichten der Holzfaser sowie Widerspanigkeit bei Ästen sind materialbedingt und können daher auch bei sehr sorgfältiger Materialauswahl nicht vermieden werden. Naturgegebene Eigenschaften können nicht immer berücksichtigt oder gar beeinflusst werden.

Alle nachfolgenden qualitativen und holzspezifischen Merkmale können bei Hölzern auftreten und stellen keine Fehler dar. Die Neigung zum Verziehen bzw. Verwerfen des Brettes (z.B. durch große Hitzeeinwirkung an sehr heißen Sommertagen) ist gegeben.

Unterschiedliche Farbtöne innerhalb einer Holzart (Farbnuancen).

Vorkommende Bohrlöcher (Pinholes) von Frischholzinsekten.

Handelsübliche Krümmungen max. 2,5 cm bei Längen auf 3,93 m bezogen.

Druckstellen von Lagerhölzern. 

Vorkommende gesunde oder ausgefallene Äste, sofern sie nur unwesentlichen Einfluss auf den Beutenbock ausüben.

Das Quellen und Schwinden der Hölzer bei uneingeschränkter Bewitterung.

Haarrisse/Risse an den Brettern und der Oberfläche durch das Arbeiten des Holzes.

Rissbildung an der Schraubverbindung (eher selten).

kleine Hobelfehler.

Wasserflecken entstanden durch die Verladung oder Transport im Regen.

Maßtoleranzen.

Feuchteschwankungen: Rissbildungen durch Quell- und Schwundverformungen, Krümmungen und Verdrehungen.

Auswaschungen von Holzinhaltsstoffen bei häufigem Kontakt der Bretter mit Wasser (vor allem bei Regen oder in Teichnähe zu beachten).

Wie stark oder wie gering sich die verarbeiteten Hölzer verändern, hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. freie Bewitterung, Schutz durch Folien bzw. Dachpappe oder Überdachung. Wir haben darauf keinen Einfluss. Bitte beachten Sie, dass alle oben genannten holzspezifischen Merkmale einen Austausch von Holzteilen wie z.B. Bohlen und Leisten zur Folge haben können.